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JobSpezial Dezember 2008
Eigenmarketing: Für viele Bewerber ein Fremdwort!
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| Wie Bewerber Stellenanzeigen interpretieren sollten |
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Bewerber sollten eine Stellenanzeige sorgfältig und strukturiert für sich auswerten. Emotionen und Impulsivität sind dabei eher hinderlich. So interessant und spannend das Stellenangebot auch auf den ersten Blick sein mag, was zählt sind die Fakten. Um das Verhältnis der Passgenauigkeit in der Stellenausschreibung zwischen sich und dem Unternehmen zu ermitteln, sollten Bewerber zwei entscheidende Kriterien berücksichtigen:
1.Muss-Kriterien
Dabei geht es um die Voraussetzungen/Qualifikationen, die der Kandidat mitbringen soll. Bewerber sollten darauf achten, dass sie diese „must haves“ erfüllen. Wenn in der Anzeige beispielsweise die Rede von mehrjähriger Berufserfahrung ist, brauchen sich Absolventen nicht zu bewerben. Und das nicht, weil sie schlecht sind, sondern weil ihnen schlicht und einfach die Erfahrung fehlt. Also: Je größer hier die Passgenauigkeit ist, umso besser stehen die Chancen für die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch und damit auch die reale Möglichkeit, den Job zu kriegen.
2. Kann-Kriterien
Hier können Bewerber zusätzlich punkten. Dennoch sollten die „nice-to-haves“ auch nicht überbewertet werden. An der fehlenden mehrjährigen Berufserfahrung ändern weitere Sprachkenntnisse oder ein Erasmus-Semester rein gar nichts. In der Regel nur, wenn die Must haves stimmen, können Erfahrungen wie zusätzliche Auslandsaufenthalte, Computer- oder Sprachkenntnisse usw. mit in die Waagschale gelegt werden.
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