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JobSpezial April 2009
Jobsuche & Recruiting 2.0 in der Krise?
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| Alternative Werkzeuge zur Personalsuche 2.0 |
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Unternehmen sind längstens im Internet angekommen – auch und vor allem bei der Personalsuche. Ob es sich um Stellenanzeigen in Jobbörsen handelt oder um HR-Marketing per Video auf Youtube&Co. Auch im Bereich der Social Media treten sie verstärkt auf, um ihren Nachwuchs zu rekrutieren.
Jedoch eint Personaler und Bewerber ein immer größer werdendes Problem:
Wie und wo finde ich, was ich suche?
Ein zweites Thema, dass auf der Online-Agenda an Wichtigkeit gewinnt, ist die
persönliche bzw. unternehmerische Online-Reputation.
Damit verbunden ist eine ansteigende Popularität des Social Profiling, als der Hinterfragung von Profilen in sozialen Netzwerken von Kandidaten.
Schließlich haben Personaler immer wieder damit zu kämpfen, dass sie in Zeiten des allgegenwärtigen Fachkräftemangels nicht die Kandidaten finden, die sie benötigen. Da geht es dann ans Eingemachte und man muss versuchen, über neue Kanäle an die potentiellen Bewerber zu kommen. |
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| Personalsuche via search.twitter.com |
Der Personalberater-Blog stellt zum bekanntesten aller Twitter-Such-Tools fest: „…Twitter bietet daher selbstverständlich tolle Möglichkeiten für Personaler, um nach Kandidaten zu suchen. Bei vielen Menschen nimmt der Beruf unweigerlich einen bedeutenden Teil ihres Alltags ein. So kann man davon ausgehen, dass Themen rund um den Beruf ab und an in Form von Mitteilungen (sog. tweets) bei Twitter auftauchen. Sie denken laut nach. Es ist also möglich, gezielt Ausschau nach Menschen zu halten, die sich gerade eben oder zu einem früheren Zeitpunkt zu einem für Sie relevanten Thema mitteilen oder mitgeteilt haben.“
Sicherlich steht und fällt die Personalsuche via twitter mit dem Faktor Zeit. Deshalb: Übung macht den Meister. Dazu gesellt sich ein weiterer Grund, weshalb man als Personaler Twitter auch nutzen sollte: Man kann auf Twitter ganz einfach seine freie Stelle posten. Auch hier sind Hashtags sinnvoll, weil sie ja auffindbar sein sollen. Anbieter von Stellenbörsen etwa setzen zudem zumeist noch einen Link direkt zum Stellenangebot in ihrer Stellenbörse in den Job-Post, womit potentielle Bewerber auf die Webseite geführt werden und einen Einblick auf das übrige Angebot erhalten. |
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| Fazit: |
Insgesamt sollte man Twitter durchaus als sinnvolle Alternative für die Personalsuche betrachten, weil es
1. kostenlos ist, in Echtzeit stattfindet und Inhalte des Webs hinzunimmt
2. auch in den kommenden Monaten sich steigender Beliebtheit erfreuen wird
3. weil es insbesondere von potentiellen Absolventen und Young Professionals genutzt wird, wie die Blogpiloten auf Basis der großen deutschen Twitterumfrage durch die Webevangelisten zeigen. |
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