Arbeitgeber Professionals Absolventen Studenten
Bewerberlogin
Arbeitgeberlogin
Stellenbörse
alma mater
Studieninfo

Firmenprofile suchen
Newsticker
JobSpezial
Top-Unternehmen
Service für Absolventen
Referenzen
Tipps für Absolventen
Literatur
Karriere-Kalender
Bewerbertage


Home
Ein kurzer Gehaltsratgeber von alma mater
erschienen in: Studienguide Elektrotechnik 2008, S. 58-59, November 2008

Sie haben sich auf eine Stellenausschreibung beworben. Die erste Stufe ist geschafft: Sie sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden! Es winkt Ihr erster Job. Jetzt gilt die ganze Aufmerksamkeit der präzisen Vorbereitung auf das Gespräch. Jeder Bewerber steht dann früher oder später vor derselben Frage: Welche Gehaltsvorstellungen habe ich eigentlich in Bezug auf die Position? Welchen Stellenwert räume ich dem Gehalt überhaupt ein?

Doch wollen wir zu Beginn daraufhin weisen, dass Bewerber eine Stelle nicht ausschließlich nach dem Einstiegsgehalt bewerten sollten. Ihr Interesse sollte vor allem auch den Entwicklungsmöglichkeiten des potentiellen ersten Jobs gelten. In dieser Hinsicht kann alma mater in der Praxis immer wieder feststellen, dass kleinere und mittlere Unternehmen häufig im ersten Jahr geringere Gehälter bezahlen, diese aber bei zunehmender Erfahrung und Projekterfolgen recht schnell aufstocken.

In der Folge versuchen wir mit einem kurzen Leitfaden, Berufseinsteigern rund um das Thema Gehalt hilfreiche Tipps zu geben. Basis dafür ist die Gehaltsstudie 2008 von alma mater, welche unter http://www.alma-mater.de/c3view.php &c3p=137&c3l=de kostenlos abrufbar ist.

Das Beste zuerst: Auch im Jahr 2008 bleiben die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen auf einem hohen Niveau. Genauer gesagt: Berufseinsteiger mit Diplom können durchschnittlich mit einem Jahresgehalt von rund 40.000 Euro rechnen. Dies gilt insbesondere für technische Abschlüsse. Bei den Gehältern für Praktikanten ist 2008 sogar ein Anstieg zu verzeichnen. Die Grafik (unten) zeigt die durchschnittlichen Einstiegsgehälter im Jahresvergleich.
Quelle: Gehaltsstudie 2008 von alma mater
Jedoch sind diese Angaben abhängig von unternehmensbezogenen Faktoren, wie etwa der Branche und dem Funktionsbereich, in welchem der Absolvent eingesetzt werden soll, der Größe und dem Standort des künftigen Unternehmens sowie dem Projektdruck des Arbeitgebers, die freie Stelle zeitnah zu besetzen.

Zu diesen das Unternehmen betreffenden Faktoren kommen immer auch die bewerberbezogenen Faktoren. Die Erfahrungen aus dem Alltag des Recruiting-Teams von alma mater zeigen, dass zu allererst die eigene Bereitschaft, den Lebensmittelpunkt für die Arbeitsstelle zu verlagern, entscheidend ist. Auch das Vertrauen in das eigene Leistungsvermögen, die neue Aufgabe anzugehen und zu bestehen, ist entscheidend. Zudem spielt die Passgenauigkeit der praktischen Erfahrungen im künftigen Funktionsbereich, messbar an bisherigen Praktika und anderen Tätigkeiten, eine wichtige Rolle für die Präzisierung der eigenen Gehaltsvorstellungen. Gerade Arbeitszeugnisse von früheren Arbeitgebern werden von Personalern im Verlauf des Bewerbungs-prozesses angefordert und analysiert. Dabei richtet sich der Fokus sowohl auf das künftige Gehalt des Kandidaten als auch auf seine Persönlichkeit.

Zum Gesamtpaket aus unternehmens- und bewerberbezogenen Faktoren kommen darüber hinaus fixe Gehaltsfaktoren, über die der Bewerber sich auf jeden Fall im Vorfeld des Vorstellungsgespräches Gedanken gemacht haben sollte. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des künftigen Arbeitsverhältnisses. Zu ihnen gehören beispielsweise Leistungszulagen, altersvorsorgwirksame Leistungen oder auch die Überstundenvergütung.

In Bezug auf die zu Beginn gestellten Fragen sollte sich jeder Bewerber vor einem Vorstellungsgespräch darüber im Klaren sein, welchen Stellenwert er dem künftigen Gehalt im Verhältnis zu den unternehmens- und bewerberbezogenen sowie arbeitsrechtlichen Faktoren beimisst. Laut aktuellen Umfragen tendieren Berufseinsteiger bei dieser Abwägungsentscheidung eher dazu, dem künftigen Gehalt eine nachrangige Position einzuräumen. Vielmehr entscheidend für sie sind das Arbeitsklima und die Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen der künftigen Position.

Hat man sich schließlich zu einer klaren Gehaltsvorstellung durchgerungen, ist es auf keinen Fall ratsam, diese gleich zu Beginn des Vorstellungsgespräches den Gesprächspartnern mitzuteilen. Hier gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Gehaltsfragen spricht immer der Arbeitgeber an! Und er wird dieses tun, weil er vermeiden will, dass eine passgenaue Bewerbung schlussendlich an abweichenden Gehaltsvorstellungen scheitert. Falls der Arbeitgeber das Thema im ersten Vorstellungsgespräch nicht thematisiert, wird er spätestens im zweiten Vorstellungsgespräch auf den Bewerber zugehen. Sollte auch hier das künftige Gehalt nicht angesprochen werden, steht es dem Bewerber durchaus frei, sich danach zu erkundigen.

Aber Achtung: Der Ton macht die Musik! Eine klare Gehaltsvorstellung rundet ein gutes Vorstellungsgespräch bestens ab! Und mit diesem kurzen Leitfaden sowie der kostenlosen Gehaltsstudie 2008 von alma mater wird es deutliche Konturen annehmen.

Weitere Links zum Studienguide Elektrotechnik:

Institut für wissenschaftliche Veröffentlichungen
ALPHA Informationsgesellschaft mbH

Suche
Über alma mater
Presse und Öffentlichkeit
Alumni
Arbeiten bei alma mater
Partner


Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung


Impressum / Datenschutz  |  Nutzungsbedingungen/AGB  |  www.alma-mater.de | Stellenbörse, Jobs, Personalberatung, Vermittlung, Einstiegsgehalt für Akademiker , Absolventen und Studenten  | Seite empfehlen  | Druckansicht