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JobSpezial Juni 2011: Was zahlt sich wirklich aus: Bachelor, Master oder Diplom?
Fazit: Reicht der Bachelor oder nicht?
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Zusammenfassend kann man sagen, dass die „neuen“ Abschlüsse sehr gut in der Praxis angekommen sind, obwohl das Diplom noch immer ein sehr gutes Ansehen hat. Schwer tun sich Arbeitgeber allerdings stellenweise noch mit dem Bachelor, was besonders in MINT-Bereichen deutlich wird. Dies zeigt sich auch hinsichtlich der Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen. Dies bedeutet aber auch, dass sich ein Master-Studium im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen kann.
Drei Dinge sollte man jedoch hinsichtlich der (Bachelor-)Studienwahl beachten:
- Es gibt Bereiche, in denen es durchaus sinnvoll ist, sich zumindest vorerst für den Berufseintritt unmittelbar nach dem Bachelor-Studium zu entscheiden. So kann es Vorteile bringen, allgemeine BWL bis zum Bachelor-Abschluss zu studieren, dann Berufserfahrung zu sammeln und hinterher in ein Master-Studium zu starten von dem man weiß, dass der Bereich einem wirklich liegt und interessiert.
- Ein ähnlicher Weg wie der in Punkt eins wäre, sich nach dem Bachelor-Studium mit Hilfe eines einjährigen Orientierungspraktikums umzuschauen. So sammelt man erste Berufserfahrung und mit ein wenig Glück kann man sich bereits so gut in einem Bereich beweisen, dass eine Festanstellung im Praktikumsunternehmen folgt. Ist letzteres der Fall, ist man durch die Kenntnisse über das Unternehmen und die Berufserfahrung in diesem schon ein Stück weiter als eventuelle Konkurrenten, die frisch aus dem Master-Studium kommen und ein Jahr mehr an der Hochschule verweilt haben.
- In der Zeit, die für den Master aufgewendet werden muss, hat ein Bachelor Absolvent bereits ca. zwei Jahresgehälter verdient und ist kein Berufseinsteiger mehr. Die Master-Absolventen mussten derweil (oftmals viel) Gelder für weitere Studiengebühren und Lehrmaterialien aufwenden.
Zuletzt sei noch gesagt:
Voraussetzung für einen Start in das Berufsleben und ein gutes Gehalt sind nicht nur der Abschluss (und dementsprechend auch gute Noten) eines Bewerbers. So spielen auch immer berufsbezogene Zusatzqualifikationen, praktische Erfahrungen, außeruniversitäres Engagement, Fremdsprachenkenntnisse, Auslandserfahrungen und der „Fit“ eines Bewerbers eine große Rolle. Und zu guter Letzt müssen diese Kenntnisse und Fähigkeiten auch durch entsprechendes Selbstmarketing und Verhandlungsgeschick in der Gehaltsverhandlung präsentiert und in die Waagschale gelegt werden.
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